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Heute ist das ein Einmann - Betrieb und die Chefin arbeitet in ihrem Beruf auswärts. Der Chef fuhr damals einen Opel Olympia Rekord, der ältere der beiden Treckerfahrer einen Ford Taunus,
der jüngere Treckerfahrer einen Fiat 600 und der Melker als Junggeselle einen Fiat 500 und ein 125 er Motorrad....
Tierhaltung
Unsere Tiere behandeln wir mit Medikamenten, wenn es nötig ist. Dies nicht zu tun, wäre doch genauso, als würde man kranken Menschen medizinische Behandlung und Medikamente verweigern.
Die tragenden Sauen laufen zusammen mit den Schafen und dem Wild in einer großen Weide. Schutz vor Sonne, Regen und Wind bieten Baum- und Buschgruppen. Je nach Jahreszeit liefern die
Obst- und Kastanienbäume und Eichen mit ihren herabfallenden Früchten zusätzliche heißbegehrte Delikatessen. Wasser, Futterplätze und einen dick eingestreuten Liegebereich finden die Tiere in einer großen Scheune in
der die Schafe auch den Winter verbringen. Die Sauen werden in dieser Zeit in großen Laufställen in anderen Gebäuden gehalten. Nur Dam-und Sikawild ziehen es vor, auch diese Jahreszeit im Freien zu verbringen.
Stimmt nicht ganz. Auch Schafe und Sauen hätten nichts dagegen im Winter genauso wie im Sommer zu leben.Aber unsere schweren Böden würden dadurch "vergewaltigt" werden und die Qualität der Weide würde
darunter leiden. Also deshalb dieser Kompromiss.
Zur Geburt ihrer Ferkel werden die Sauen in eingestreuten Abferkelbuchten untergebracht um Erdrückungsverluste bei den neugeborenen Ferkeln möglichst zu verhindern.
10Tage später allerdings werden dann mehrere Sauen mit ihren Ferkeln in große Gruppenlaufställe umgesperrt.
Mit 5-6 Wochen setzen wir die Sauen von ihren Ferkeln ab. Sie kommen dann ins "Eroscenter" wo sie wieder gedeckt werden um dann, je nach Jahreszeit, entweder wieder auf
die Weide oder in Laufställe umzuziehen.
Mit 28 kg verkaufen wir die Ferkel an einen Mäster hier im Ort. Der mästet sie mit selbsterzeugtem Getreide in mit Stroh eingestreuten Ställen bis zur Schlachtreife. Die fertigen Schweine
holt ein ebenfalls ortsansässiger Fleischer persönlich ab und bringt sie zum nahegelegenen Schlachthof.(Ca 10 km entfernt)
Dass sich die uns anvertrauten Pflanzen und Tiere wohlfühlen sollte zumindest aus den folgenden Fotos hervorgehen.
Da wir auch die übrigen Tiere, die bei uns aufwachsen, nicht alle behalten können, geben wir die Überzähligen ab. Bei Interesse freuen wir uns über Anfragen. Auch Fragen zu allen Themen
der Landwirtschaft beantworten wir gerne.
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